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Stress

Arbeit, wenig Schlaf, Computer

Der Terminplaner ist voll, die Zeit vergeht im Nu und die Augenringe werden immer sichtbarer – ja, es geht um das Thema Stress.
Wie ich auf dieses Thema komme? Einen ähnlichen Beitrag habe ich bereits hier geschrieben. Aber Dinge, die wichtig sind, sollte man auch wiederholen und doppelt unterstreichen. Kurz gesagt: Ich befinde mich im Moment in einer solchen Phase. Ich habe täglich etwas zu tun. Sei es die Fachhochschule, seien es Events, sei es eine Kooperation, sei es der Sport oder auch das Kochen. Es sind alles Dinge, die für sich alleine wundervoll sind und mich erfüllen. Gehäuft und ineinander verlaufend bedeuten sie aber nur eines für mich: Stress.

Vorweg gesagt: Mir geht es gut. Sehr gut. Ich bin glücklich und liebe mein Leben. Trotzdem gibt es Momente, wo einmal alles zu viel wird. Kennt vermutlich jeder, oder? Um diese Momente, die, Gott sei Dank, nicht immer vorhanden sind, geht es in diesem Beitrag.

Fast täglich wunder ich mich aufs Neue, wie viel mein Körper aushält und warum ich nicht schon komplett ausgelaugt und todesmüde bin. Beinahe täglich nehme ich mir aufs Neue vor, vor Mitternacht schlafen zu gehen. Ich nehme es mir vor, aber dann kommt wieder eine neue E-Mail, eine neue Idee für einen Blogpost oder eine Aufgabe für die Fachhochschule muss bis zum Folgetag gemacht werden. Entweder einer dieser genannten Punkte, oder ich muss die Wäsche waschen, den Geschirrspüler ausräumen beziehungsweies mein Bad putzen. Nicht zu vergessen, dass man seine sozialen Kontakte auch pflegen muss und dass ich diese auch pflegen will, da meine Freunde alles für mich sind. (Stundenlanges Serienschauen à la The Walking Dead will ich hierbei gar nicht erst erwähnen.)

Arbeit, wenig Schlaf, Computer

Muss, muss, muss. Dieses subjektive Müssen verursacht eines: Stress, zumindest in mir. Ich nehme mir Sachen vor, schreibe eine To-Do Liste, plane meinen Tag und will dann auch alle Punkte durchführen. Schaffe ich alles, dann bin ich am Ende des Tages todesmüde und mein Bett fühlt sich wie ein weiches, fluffiges Wölckchen an.
Schaffe ich es nicht, dann bin ich am Ende des Tages ebenso todesmüde, aber auf diesen oben genannten Wölkchen lässt es sich nicht so sorglos schlafen.

Ich liebe den Sport und das gesunde Essen. In letzter Zeit habe ich aber mein Sportpensum verringert und auswärts essen ist auch Gang und Gebe. Ich finde mich mit diesen zwei genannten Punkten gut ab, aber dennoch stressen sie mich. Wieso? Weil ich den Sport liebe und ebenso die gesunde Ernährung. Sie gehören zu meinem Leben dazu, andererseits lassen sie sich in mein momentanes Leben nicht täglich integrieren. Alle, die behaupten mögen, dass Planung in Bezug auf Essensvorbereitung und Sport vor beziehungsweise nach der Fachhochschule ebenso möglich seien, liegen zwar richtig, aber diese Punkte  würden mir an Lebensqualität rauben. Nach 4 Stunden Schlaf joggen gehen? Nach 10 Stunden Fachhochschule ins Fitnessstudio Krafttraining machen? Täglich gesundes Essen vorbereiten und deshalb beinahe täglich nur kalte Nahrung zu sich nehmen? Könnt ihr machen, ich nicht.
Ich versuche zu lernen. Lernen meinen Tag zu strukturieren. Lernen heißt aber nicht gleich, dass alles  sofort umsetzungsfähig ist.

Alles sollte erledigt werden. Ich frage mich nur: wann? Wie solls ich alles in 24 Stunden ausgehen? Grundsätzlich sollte der Tag aus 8 Stunden Schlaf, 8 Stunden Arbeit und 8 Stunden Freizeit bestehen. Klingt logisch. Klingt vernünftig. Klingt nachvollziehbar und umsetzbar. Und das Resultat? Es gibt ihn trotzdem noch, den Stress.

Arbeit, wenig Schlaf, Computer

Damit es nicht immer Laptop an, Laptop aus, Sportkleidung an, Sportkleidung aus, Lernen an und Lernen aus heißt, kommen nun meine 4 grundlegenden Tipps gegen den Stress:

  • Fordere, aber überfordere dich nicht

Man sollte gewisse Ziele anstreben und daran arbeiten, bis man sie erreicht hat. Sind es große Ziele, dann sollte man sie auch früh genug planen. Man sollte Puffer einplanen – gelingt etwas nicht gleich, hat man noch immer, und ohne großen Stressfaktor, genügend Zeit, diese Ziele zu erreichen.
Geht es gar nicht mehr, dann sollte man sich eine Pause gönnen  und Kräfte sammeln.

  • A, B, oder C?

Was muss wirklich erledigt werden? Man sollte in einem gewissen Stufenbau arbeiten. Auch, wenn ich den Sport liebe, ist die Aufgabe, wo der Abgabetermin am Folgetag ist, viel wichtiger, als der physische Ausgleich. Ganz nach dem Motto: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.

  • Die Woche planen, nicht den Tag

Es ist viel besser, wenn man einen Überblick über seine gesamte Woche und nicht nur auf den kommenden Tag hat. Das kann die eine oder andere Stresssituation definitiv vermeiden und man kann seine Arbeit auch gut aufteilen.

  • Ruhetage

Tage, an denen bewusst einfach gar nichts gemacht wird, sind ebenso produktiv wie Tage, wo man einen Berg von Aufgaben hinter sich bringt. Setzt man den vorherigen Punkt um, so kann man auch bewusst und reuelos Tage einplanen, an denen man nichts macht und seine Seele baumeln lässt.

Und vergesst nicht: Wie bereits hier erwähnt, ist es einfach wichtig, ab und an Mal die Seele baumeln zu lassen.

Arbeit, wenig Schlaf, Computer

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12 Comments

  • Reply
    fitmedmary
    13 November 2016 at 18:13

    Super Blogpost, ich kenne das Gefühl zu gut und finde mich genau in deinen Worten wieder. Alle Aufgaben sind wunderbar und man macht sie wirklich gern. Aber in Kombination ist das manches doch wirklich zu viel.

    • Reply
      valentinaballerina
      14 November 2016 at 20:22

      Oh Mary <3 schön mal von dir zu lesen :))) Und ja das ist es, vor allem weil der Tag nur 24 h hat und man alles unter einen Hut bringen will. Ich hoffe, dir geht es soweit gut und du lasst den Stress hinter dir <3

  • Reply
    Sandra Slusna
    13 November 2016 at 19:35

    Woooow, wundervoller Post liebe VALENTINA. Ich weiß, dass ich nicht behaupten, dass ich so viel Stress wie du hast, aber dennoch nicht wenig. Auch wenn man erst am Anfang von der Instagram und Blogger Welt ist, kostet es unheimlich viel Arbeit, wenn man es anständig machen will… ;)) Auf jeden Fall danke für die tollen Tipps, werde ich sicher versuchen umzusetzen und übrigens, wie schon auf Instagram erwähnt, die Bilder sind der absolute Hammer!!! Mir gefällt, dass du so ehrlich bist und einfach DU bist, bin in einer Meinung mit Jules, mein absolutes Lieblingsbild auf Insta!!!
    Mit liebsten Grüßen
    Sandra von http://www.shineoffashion.com
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

    • Reply
      valentinaballerina
      14 November 2016 at 20:24

      wieder einmal großes DANKE! Und red dich nicht selber klein, jeden stressen unterschiedliche Sachen – den einen mehr, den anderen weniger. Vor allem Hut ab, dass du in deinem zarten alter schon so reif und vor allem selbstständig bist. da können sich viele eine Scheibe abschneiden :))))
      Und danke bezüglich des Fotos, das freut mich SO sehr zu hören <3 <3

  • Reply
    EV.st
    13 November 2016 at 20:18

    Toller Blogpost und du triffst meinen Alltag gerade auf den punkt! Ich versuche es allen recht zu machen, kann zu anderen viel zu schlecht nein sagen. Und dann versinkt man manchmal zwischen Uni, Büro, Nebenjob und Freizeit Stress! Und du hast Recht, Prioritäten setzen und einfach auch mal Pause machen sind da das A und O! Danke für die Erinnerung daran! :*

    • Reply
      valentinaballerina
      14 November 2016 at 20:21

      Ohhh meine Liebe, ich habe auch einen Beitrag zu Nein sagen schon verfasst, falls du dich mit diesem Punkt alleine fühlst – kannst gerne mal durchstöbern. Ansonsten hoffe ich, dass du einfach auch in Stresssituationen merkst, dass du der Mittelpunkt deines Lebens bist und alles andere danach kommt 🙂

  • Reply
    Feli
    14 November 2016 at 8:11

    Tolle & hilfreiche Tipps 😉 Und die Phase geht auch wieder vorbei, man muss nur durchhalten und versuchen, dennoch kleine Ruhepausen zu finden. liebe grüße, feli von http://www.felinipralini.de

    • Reply
      valentinaballerina
      14 November 2016 at 20:20

      Das stimmt, vor allem mit den Ruhephasen stimme ich dir voll und ganz zu! 🙂

  • Reply
    Britta
    14 November 2016 at 8:22

    Liebe Valentina,

    ein wirklich sehr wichtiger Beitrag. Heutzutage will jeder besser sein als der andere, obwohl man eigentlich zuerst auf seinen Körper hören sollte – manchmal vergisst man das nur. Im Sommer habe ich neben meinem 40-Std-Praktikum noch zwei Klausuren geschrieben, fünfmal die Woche Sport gemacht, meine sozialen Kontakte gepflegt und meine Fernbeziehung war da noch auch .. die Vorbereitung für die kommende Masterarbeit nicht zu vergessen. Gegen Ende wurde mir immer öfters schummrig, ich funktionierte nur noch. Ein Glück hat mein Freund mir öfters gesagt, ich solle einfach mal nur chillen, nichts tun und mit ihm auf dem Sofa liegen. Es ist so viel wert, so einen Menschen dann um sich zu haben, der einem sagt, dass es langsam mal reicht. Daher finde ich deinen Punkt „Ruhetage“ so imens wichtig, auch die sollte man einfach einplanen und sich auch gönnen. Schließlich sind wir alle auch nur Menschen! Danke für diesen Post 🙂

    Beste Grüße,
    Britta

    • Reply
      valentinaballerina
      14 November 2016 at 20:26

      Das freut mich so, dass du auch deinen privaten Einblick den Lesern hier gewährst. Es bestärkt auch einen, wenn man sieht man ist nicht alleine. Ich bin froh, dass du so jemanden an deiner Seite hast – genau in solchen Situationen merkt man, wie wichtig solche Menschen sind! :))

  • Reply
    Kathleen
    15 November 2016 at 9:18

    Das ist so ein guter Beitrag, der momentan perfekt zu meinem Leben passt. Ich habe momentan so viele verschiedene Aufgaben, die To Do List wird immer länger und wenn ich Aufgaben oben auf der Liste erledigt habe, sind unten schon wieder gefühlte 100 neue dazu gekommen…
    Da sind deine Aussagen wirklich gold wert. Vor allem, dass man sich wirklich einfach einmal einen kompletten Ruhetag gönnen muss!! 🙂

    Liebe Grüße
    Kathleen von http://www.kathleensdream.de

    • Reply
      valentinaballerina
      20 November 2016 at 10:23

      Danke für deinen Kommentar, liebe Kathleen. Ja, so ein Ruhetag ist mehr als nur Gold wert, aber das merkt man erst dann ,wenn man ihn auch wirklich einlegt 🙂

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